zurück zur Übersicht Aktualisierungsdatum: 01.07.2014
Einstellungsdatum: 17.10.2013

Lage / zur Karte


Straße Falkensteiner Ufer, Nähe Haus Nr. 32a
Ort Hamburg (Hamburg)

Bewertung

Schönheit
Natur
Erreichbarkeit
Geschichte

16. Jahrhundert
17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
21. Jahrhundert

Heckentheater im Römischen Garten

Gestaltung: geometrisch
Autor: Joachim Schnitter Planer: Hoffa, Elsa

Heckentheater im Römischen Garten

Weniger ist mehr

Wie ein Schwalbennest an den Steilhang des hohen Elbufers geschmiegt, eröffnet der Römische Garten dem Besucher bezaubernd komponierte Gartenszenen. Die miniaturhafte Anmutung des Ensembles verweist auf seine ursprüngliche Konzeption im Privatpark der Bankiersfamilie Warburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Hier wurde Laientheater gespielt, hier klangen rauschende Feste aus. Auf der langgestreckten Römischen Terrasse spiegelt ein kleines Wasserbecken die Sonne. Der glitzernde Elbstrom wird durch eine girlandenartige Eibenhecke abwechselnd verborgen und wieder in Szene gesetzt. Eine romantische Treppe führt zu einem kreisrund vertieften, heckenumstandenen kleinen Theater. Man kann dort stundenlang miteinander reden oder in tiefes Nachdenken versinken, denn es kommt kaum mal jemand hier vorbei. Wenige kennen dieses gärtnerische Kleinod - aber diejenigen, die es entdecken, werden verzaubert sein.

Tipp

Ron Chernows Buch „Die Warburgs“ mitnehmen und sich in die spannende Familiengeschichte der Warburgs vertiefen. Das alte Hamburger Bankhaus der Warburgs befindet sich noch immer in der Ferdinandstraße 75, zwischen Ballindamm und Thalia-Theater.

Allgemeine Hinweise

Anlagentyp Parkanlage
Szenerie nüchtern
Bewegung Spazierweg oder Wanderweg
Besuchsaufkommen abgeschieden