zurück zur Übersicht Aktualisierungsdatum: 23.02.2015
Einstellungsdatum: 17.10.2013

Lage / zur Karte


Straße Hoheneichen
Ort Hamburg (Hamburg)

Bewertung

Schönheit
Natur
Erreichbarkeit
Geschichte

16. Jahrhundert
17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
21. Jahrhundert

Prökelmoorteich im Ohlsdorfer Friedhof

Gestaltung: geometrisch
Autor: Michael Herrmann Planer: Cordes, Wilhelm

Prökelmoorteich im Ohlsdorfer Friedhof

Friedlich im Sonnenschein

Ist Ohlsdorf mehr Friedhof oder Parkanlage? Das hängt wohl von der jeweiligen Stimmung des Besuchers ab. Meine Spaziergänge führen mich gerne um den „Prökelmoorteich“, der 1928 aus einem Moortümpel geformt wurde. „Prökeln“ bedeutet im Niederdeutschen stechen und weist auf den früheren Torfabbau hin. Der kreisrunde Teich ist Endpunkt eines Kanalsystems, das bis zum Bramfelder See reicht. Meist genieße ich einfach die grünen Landschaftsbilder und die Ruhe, weil man hier nur wenigen anderen Besuchern begegnet. Und manchmal interessiere ich mich für einzelne Grabstätten, die Inschriften und die daraus ablesbaren Familiengeschichten. Bei sonnigem Wetter bieten die Uferbänke einen lohnenden Ruhepunkt. Die Sonne spiegelt sich im Wasser und lässt Zeit und Ort vergessen. An den nördlich gelegenen Bänken hat man einen tiefen Blick über den Kanal und direkt vor sich einen Teppich gelber Teichrosen. Mit etwas Glück kann man hier auch mal eine Wasserschildkröte oder den seltenen Eisvogel entdecken.

(Fotos: Autor, Eisvögel: Klara Winter)
 

Tipp

Besonders schön ist es zur Rhododendronblüte Anfang Juni. Aber auch die laubfreie Winterzeit ist interessant, weil dann die klaren geometrischen Strukturen gut erkennbar sind.

Allgemeine Hinweise

Anlagentyp Friedhof
Zugänglichkeit barrierefrei, Parkplatz in 500m
Bewegung Fahrradweg, Sitzangebot, Spazierweg oder Wanderweg
Besuchsaufkommen ruhig